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In ihrem Spiel ist die echte Musikalität des Augenblickes, das lebendige spontane Zusammenspiel mit aller Improvisation und Variation wirklicher Volksmusik zu spüren.

Dabei übernahmen die beiden Hannesla alte Weisen und Lieder, machten diese für sich und ihren persönlichen Sing- und Musizierstil zurecht.

Aber sie haben auch Neues aus sich heraus entwickelt.

Vor ca. 25 Jahren haben Toni und Josef Bartl aufgehört mit den öffentlichen Auftritten. Das hat großes Aufsehen in ihrer Heimat und im Kreis der Volksmusikfreunde gemacht. Darüber und über ihre Musik hat Angela Braun im Bayerischen Rundfunk am 4. September 1994 eine eigene Sendung (55 Minuten) gestaltet, in der die Hannesla selbst Antwort geben.

Dieses Interview ist auf der CD "Originale II" erschienen.

Oberhalb der Partnachklamm liegt Graseck, eine Hochebene mit Bergbauernhöfen und Wirtshäusern, Almwiesen und Wanderwegen. Graseck gehört zu Wamberg, dem höchstgelegenen Kirchdorf in Bayern. Mittendrin im Wettersteinmassiv mit Blick auf Schachen und Dreitorspitze genießen die Bewohner auf diesem Fleckerl Erde schon einen ganz einzigartigen Reichtum.

Aus diesem kleinen Paradies stammen die "Hannesla".

"Mia san nia perfekte Spieler gwesen" Die Hannesla-Buam - zwei lebende Legenden.

Ein unvergessenes Volksmusikduo, nicht nur im Werdenfels. Die Brüder Toni und Sepp Bartl sind mit ihrer unverkrampften und eigenwilligen Spielweise zur Legende geworden. In den 60er und 70er Jahren waren ihre Auftritte berühmt und berüchtigt. Der Toni an der Diatonischen und der Sepp an der Gitarre.
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